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VonPhilip Schüller

Sport ist die wichtigste Schnittstelle unserer Gesellschaft

In vielen Bereichen des Lebens kommen wir mit dem Thema Sport in Berührung. Ob während der Schulzeit im Schulsport, beim Betriebssport mit den Arbeitskolleg*innen oder in der wöchentlichen Sportgruppe mit anderen Senior*innen. Doch eigentlich ist Sport viel mehr, als nur die bloße körperliche Betätigung.

Der Internationale Tag des Sports für Entwicklung und Frieden, der jährlich am 06. April stattfindet, beschreibt bereits zwei wichtige Kernpunkte des Sports: Entwicklung und Frieden. Darüber hinaus zählen aber noch weitere gesellschaftliche Querschnittshemen, wie z. B. Inklusion und Integration, zu den Aufgaben des Sports. Sport kann auf allen Ebenen politisch diskutiert und auch gefördert werden. Die Kommune spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Entwicklung, Engagement und Ehrenamt

Sport ist für die Entwicklung unserer Persönlichkeit und unseres Denken und Handelns von enormer Bedeutung. Vor allem die inneren Werte, wie Fairness, Zusammenarbeit und Respekt, werden in allen Sportarten gleichermaßen gefordert und bilden das Fundament für die eigene Entwicklung. Aber auch das ehrenamtliche Engagement, welches von Anfang an in den Vereinen vermittelt wird, ist wertvoll, um zu lernen, Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen. Durch den Druck unserer Leistungsgesellschaft, immer schneller die Schule abzuschließen und einen Beruf auszuüben, nimmt dieses Engagement ab. Durch die komprimierten Lehrpläne und den langen Schultagen fehlt ihnen oftmals die Zeit. Diese Herausforderung kann durch die Integration (verpflichtender) ehrenamtlicher Aufgaben, z. B. im Sportstudium oder im Rahmen von Praxiszeiten in der Schule, gemeistert werden. 

Frieden und Verständigung

Der Bezug zum Frieden ist ebenfalls nicht ungewöhnlich. Schon 800 v. Chr. wurde zwischen griechischen Stämmen ein Abkommen geschlossen, um den sicheren Ablauf der Olympischen Spiele zu gewährleisten. Diesen Gedanken griff Pierre de Coubertin bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 wieder auf. Er wollte den „nationalen Egoismen“ entgegenwirken und für eine internationale Verständigung eintreten. Nach seiner Auffassung sollte man sich lieber in „sportlichen Wettkämpfen messen als sich auf dem Schlachtfeld zu bekriegen“. Sport ist auch heute, trotz der Kommerzialisierung der Olympischen Spiele oder der Ausbeutung rund um sportliche Großereignisse, immer noch eine der wichtigsten Formen der Völkerverständigung. Die Sprachbarrieren spielen keine Rolle, die Herkunft ist egal, denn es geht einzig und allein um den Sport. 

Integration & Inklusion im Sport

Sport ist darüber hinaus auch in anderen wichtigen Querschnittsthemen ein wesentlicher Eckpfeiler. So übernehmen die Vereine oftmals die Verantwortung für geflüchtete Menschen, indem sie wichtige Integrationsarbeit leisten. Beim Training lernen die Kinder und Jugendlichen die Sprache, sie kommen in den Austausch mit Gleichaltrigen und haben Spaß. Das gleiche gilt im übrigen auch für den Bereich der Inklusion. Durch den Sport werden mögliche Barrieren umgangen, da das Miteinander und die Sportart im Vordergrund stehen. Ob ein Mensch eine Behinderung hat oder nicht, spielt in einer Sporthalle oder auf dem Sportplatz keine Rolle. Allerdings müssen hierfür natürlich von Anfang an die Voraussetzung geschaffen werden. Das fängt mit einem barrierefreien Zugang zu den Veranstaltungsorten an und geht bis zur Schulung von Übungsleiter*innen, wie sie die Sportler*innen entsprechend ihrer Fähigkeiten trainieren können. 

Sport verbindet Menschen 

Dass das alles ehrenamtlich von vielen Millionen Sportler*innen in Deutschland und auf der ganzen Welt gestemmt wird, ist beeindruckend. Es birgt aber auch eine große Gefahr, wenn diese Gedanken, auf Grund von mangelndem Engagement oder fehlenden Mitgliedern verloren gehen.

Grundsätzlich sollte in den kommenden Jahren wieder verstärkt der Fokus auf eine frühzeitige und vielfältige sportliche Betätigung in den Schulen und im Sportunterricht geachtet werden. Dabei müssen Wege gefunden werden, wie die Schulen und Vereine vor Ort angemessen kooperieren können. Denn die Leidenschaft für eine Sportart kann am Besten von den Sportler*innen selbst vermittelt werden. 

Sport verbindet alle Menschen und ist somit mit Abstand die größte Schnittmenge unserer Gesellschaft und durch die Bewältigung dieser wichtigen Querschnittsaufgaben von größter Bedeutung. Kein Kind sollte ohne Sport aufwachsen. In Kiel haben wir das Ziel, dass jedes Kind schwimmen lernen soll, was durch die unmittelbare Nähe zum Wasser nicht weit hergeholt ist. Jedes Kind sollte aber auch von Anfang an die Möglichkeit bekommen, vernünftig Sport lernen und ausüben zu können.

Diesen Artikel habe ich anlässlich des Internationalen Tags des Sports für Entwicklung und Frieden für die Jusos Kiel geschrieben.

VonPhilip Schüller

Warum ein Kompromiss in der Diskussion um Plaza die Lösung ist

Das Plaza Center und die mögliche Ansiedlung von Decathlon erregt derzeit, vor allem in den Kommentarspalten, etliche Gemüter. Aber warum eigentlich? Denn die Beteiligten diskutieren seit knapp einem Monat ohne das eine wirkliche Einigung in Sicht war. Nun, nachdem ein Gutachten ergeben hat, dass der gestellte Bauantrag abzulehnen ist, gibt es endlich Zeit und Raum um vernünftig zu verhandeln. Hierbei würde eine sachliche und lösungsorientierte Argumentation helfen. Leider werden immer wieder verschiedenste Argumente in den Raum geworfen und teilweise zu Unrecht vermischt.

Ein kurzer Rückblick

Um auf die einzelnen Argumente einzugehen, bedarf es einer kurzen Einführung in die Thematik. Das Plaza-Center in Kiel Hassee ist bereits seit einiger Zeit höchst defizitär. Die Zeiten der Mega-Supermärkte sind vorbei. Das hat auch die Rewe-Gruppe erkannt, die zu 70% an dem Unternehmen Supermärkte Nord Vertriebs GmbH beteiligt ist. Im Rahmen der Umbauarbeiten des Sky XXL zu einem Rewe-Markt wird die Verkaufsfläche nun deutlich verkleinert. Die freien Flächen wollte man an Decathlon und einen Actionmarkt vermieten. Im Rahmen der Prüfung des Bauantrages hat die Verwaltung allerdings Bedenken angemeldet, ob sich diese Unternehmen überhaupt außerhalb der Innenstadt ansiedeln dürfen.

Das Einzelhandelskonzept

Die Kieler Ratsversammlung hat 2011 ein Einzelhandelskonzept beschlossen, um die Innenstadt zu schützen. Das Konzept sieht vor, dass außerhalb der Innenstadt keine “innenstadtrelevanten Waren” verkauft werden dürfen, bzw. nur zu einem bestimmten Prozentsatz. So soll verhindert werden, dass die Kaufkraft durch autofreundlichere Standorte abgeworben wird. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob Decathlon innenstadtrelevantes Sortiment anbietet oder nicht, bzw. wie viel. Diese Frage lies sich allerdings in mehreren Diskussionen nicht abschließend klären, da beide Seiten von ihren Argumenten überzeugt waren. Parallel dazu hat die Verwaltung ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die Gutachter empfehlen der Stadt den Bauantrag abzulehnen, da das Bauvorhaben “den Festsetzungen des Bebauungsplanes widerspricht”. Durch dieses Gutachten gibt es nun keinen zeitlichen Druck mehr.

Die Innenstadt ist doch schon tot

In der öffentlichen Diskussionen werden mittlerweile keine Fakten mehr diskutiert, sondern irgendwelche Behauptungen als Argumente herangezogen. Vieles davon hat mit der eigentlichen Problematik nichts mehr zu tun. So taucht zum Beispiel immer wieder auf, dass die Innenstadt doch sowieso schon tot sei. Auch wenn viele Läden nicht vermietet sind, sollte man den Leerstand nicht noch durch solche Ansiedlungen außerhalb der Innenstadt befördern. Das wäre in etwa so, als würde man sagen: “Verkehrswende? Brauchen wir nicht, die Luft ist schon heute verschmutzt, also können wir sie auch noch stärker verschmutzen.” Die heutige Situation der Innenstadt ist auch auf solche Ansiedlungen zurückzuführen. Deshalb haben wir auch verschiedene Bauvorhaben angestoßen und werden auch weiterhin die Attraktivität der Innenstadt erhöhen.

Der Citti-Park ist viel schlimmer

Immer wieder wird auch der Citti-Park in die Diskussion eingebracht. Unbenommen ist, dass der Bau des Citti-Parks ebenfalls zu einer Schwächung der Innenstadt geführt hat. Das war allerdings schon vor der Erstellung des Einzelhandelskonzeptes, dass u. a. auch aus diesem Grund entwickelt wurde. Fehler die gemacht wurden, muss man doch nicht wiederholen. Wir müssen in Kiel nicht jedem Investor den roten Teppich ausrollen. Genau wegen solcher Vorhaben benötigen wir ein funktionierendes Einzelhandelskonzept, was transparent, klar und für alle nachvollziehbar ist. Das aktuelle Einzelhandelskonzept muss daher auch dringend überarbeitet werden. Wir müssen allerdings die heimischen Unternehmen dabei genügend berücksichtigen und dazu zählt auch die Coop.

Plaza-Standort ist ein wichtiger Nahversorger

Für den Stadtteil Hassee hat der Plaza-Standort eine enorme Bedeutung. Die meisten Kunden kommen aus den umliegenden Straßen. Viele davon auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Ein Verlust dieses Standortes hätte für viele Menschen, die eben nicht mehr so mobil und auf kurze Wege angewiesen sind, eine enorm negative Auswirkung. Darüber hinaus hat der Standort noch weitere wichtige Funktionen als Nahversorger. In ganz Deutschland schließen immer mehr Postfilialen. Das hat auch Kiel schon an mehreren Standorten schmerzlich erfahren müssen. Die Filiale am Winterbeker Weg ist somit ebenfalls für viele Kunden der Post(bank) eine wichtige Anlaufstelle. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass die Sicherung des Standortes insgesamt nicht nur von Decathlon alleine abhängen kann.

Ein Kompromiss ist die Lösung

Die Lösung des Problems liegt also in einem Kompromiss. Wir wollen einen Weg finden, bei dem die Rewe-Gruppe den Standort weiterhin betreiben kann, aber die Innenstadt nicht zusätzlich geschwächt wird. Das muss sich auch nicht, wie von einigen Journalisten und Fraktionen behauptet, ausschließen. Denn zum Glück gibt es nicht nur Unternehmen wie Decathlon, die größtenteils innenstadtrelevantes Sortiment anbieten. Immer wieder kommen Anfragen von Unternehmen, die größere Flächen in Kiel suchen. Dazu zählen auch einige Firmen, die ein Sortiment vorhalten, welches die Innenstadt nicht schwächen würde. Auch können die Beteiligten über Sortimentslisten nachdenken, die nur bestimmte Artikel an dem Standort erlauben. Auch so würde man den Standort Plaza stärken, ohne die Innenstadt unnötig zu schwächen.

Fazit

Es gibt im Leben nicht nur Schwarz und Weiß, dass sieht man an diesem Beispiel ganz deutlich. Manche haben das leider nicht verstanden und versuchen durch opportunistisches Verhalten Konflikte zu schaffen, die es gar nicht gibt. Ich bin optimistisch, dass wir uns nicht für die eine oder andere Seite entscheiden müssen, sondern in den Verhandlungen mit dem Kieler Oberbürgermeister und der Rewe-Gruppe eine geeignete Lösung finden, um den Plaza-Standort und die Nahversorgung in Hassee sicherzustellen und gleichermaßen der Innenstadt nicht noch mehr Kunden wegzunehmen.

Plaza Center Baustelle

VonPhilip Schüller

Ausschuss unterstützt zwei Kieler Sportmannschaften

In der Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport haben wir uns für die Unterstützung zweier hochklassiger Kieler Sportmannschaften ausgesprochen. Auch das ist ein wichtiger Bestandteil in der Förderung des Kieler Sports. Denn beide Mannschaft betreiben ihren Sport auf höchstem nationalem Niveau.

Instandsetzung der Minigolfanlage des MGC Olympia Kiel

Die durch die kontrollierte Sprengung einer Nachkriegsbombe stark beschädigte Minigolfanlage des MGC Olympia Kiel verhindert aktuell den Start in der 2. Bundesliga. Deswegen erhält der Verein finanzielle Mittel, um den Spielbetrieb in der kommenden Saison gewährleisten zu können. Wir haben der Übernahme der notwendigen Kosten (bis maximal 40.000 €) zugestimmt. Außerdem hat der Verein zugesagt, die bauseitigen Maßnahmen durch eigenes Engagement selbst zu leisten.

Durch die im Zusammenhang mit der Sprengung entstandenen Schäden wurde dem Verein die sportliche Grundlage entzogen. Dabei wurden 10 Minigolfbahnen beschädigt. Deswegen sind aktuell Trainings- und Ligabetrieb nicht möglich. Der Verein betreibt den Leistungssport in der 2. und 3. Bundesliga und bietet mit der Anlage einen besonderen Treffpunkt im Stadtteil und ist Teil des Sportparks Gaarden.

Unterstützung des ASC Kiel während der Umbaumaßnahmen

Außerdem haben wir einen Antrag beschlossen, um prüfen zu lassen, ob der American Sports Club Kiel (Kiel Baltic Hurricanes) ebenfalls finanziell unterstützt werden kann. In den kommenden Jahren wird es auf dem Gelände des Kilia-Platzes durch die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen zu erheblichen Beeinträchtigungen für die Mannschaft kommen. Damit der Spielbetrieb in der 1. Liga aufrecht erhalten werden kann, wollen wir die Mannschaft in dieser besonderen Ausnahmesituation ebenfalls unterstützen. Die finanzielle Förderung soll zeitlich auf maximal vier Jahre befristet und auf die Hälfte der nachzuweisenden Kosten für den laufenden Betrieb (maximal 35.000 EURO/jährlich) begrenzt werden.

Die Landeshauptstadt Kiel hat sich in ihrem Handlungsrahmen zur Sportentwicklung (Masterplan Sport) auch für die Unterstützung des Leistungssports ausgesprochen. Durch die Bereitstellung von Infrastruktur und ggf. Haushaltsmitteln. Die Kiel Baltic Hurricanes haben als Bundesligamannschaft in den letzten Jahren immer wieder um die Deutsche Meisterschaft mitgespielt. Auch international konnten die Kiel Baltic Hurricanes Kiel bei verschiedenen Wettbewerben die Landeshauptstadt Kiel erfolgreich repräsentieren. Generell wächst das Interesse an der Sportart American Football stark.

Unter anderem deswegen hat die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel die Planung zur Sanierung des Kilia-Geländes für Trainings- und Spielzwecke beschlossen. Dadurch wird es zu Beeinträchtigungen für den Liga-Betrieb und zusätzlichem Aufwand kommen, wie z. B. durch den temporären Aufbau von Umkleiden oder Sanitärinfrastruktur. Auch der Ticketverkauf wird nur eingeschränkt möglich sein.

Fazit

Gerade in Sportarten, die nicht in der medialen Präsenz zu finden sind, ist der Erfolg ein wichtiger Bestandteil für die Gewinnung von Sponsoren und ohne ausreichende Unterstützung, wäre wiederum der Erfolg bzw. die Spielklasse nicht zu halten. Das ist in vielen Bereichen des Leistungssports ein großes Problem. Durch diese situative Unterstützung können wir den Mannschaften in schwierigen Zeiten unter die Arme greifen, da sie für Kiel auch weiterhin ein Aushängeschild sein sollen. Wir wollen nicht nur für 2-3 Sportarten bekannt sein, sondern für ein vielfältiges Angebot.

VonPhilip Schüller

Kiel soll Outdoor-Sport zukünftig mehr fördern

Viele Kieler*innen nutzen die Straßen, Parks und die Förde, um sich sportlich zu betätigen. In der Ratsversammlung am Donnerstag haben wir als Kooperation mit Unterstützung der CDU beantragt, den Outdoor-Sport in Kiel weiterzuentwickeln. Ziel unseres Vorstoßes ist es, mögliche weitere Flächen zu finden, auf denen öffentlich zugängliche Sportangebote entstehen können. In einem zweiten Schritt soll die Verwaltung die bestehenden Möglichkeiten aufzeigen, wo schon jetzt in Kiel Outdoor-Sport betrieben werden kann.

Vor allem im Sommer macht es deutlich mehr Spaß, Sport draußen zu tätigen. Ohne zeitlichen Zwang, wann es für einen persönlich passt. Wie toll das Angebot angenommen wird, kann man an der Katholikenwiese sehen. Dort gibt es seit Juni des letzten Jahres einen fantastischen Outdoor-Sportpark. Wir wollen, dass es solche Angebote in der ganzen Stadt gibt!

Wir denken dabei auch an kleine Verbesserungen wie markierte Laufstrecken oder Hinweisschilder mit möglichen Übungen. Outdoor-Sport sehen wir nicht als Konkurrenz zu Sportvereinen, denn Sportangebote sind nur gut, wenn man weiß, wie sie richtig zu benutzen sind. Das können die Kieler Vereine nutzen, um Sportanlagen zu betreuen. Wir verstehen ungebundenen Sport auch als Chance, um im Sommer freiwillige Kurse direkt vor der Tür anzubieten. So können die Vereine neue Mitglieder gewinnen und kostenlose Sportanlagen nutzen. Den vollständigen Antrag könnt ihr hier nachlesen.

Hier könnt ihr euch meine Rede in der Ratsversammlung anhören:

VonPhilip Schüller

Zu Besuch bei den Malmö Open 2019 – Tag 1

Als sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Kiel befinde ich mich derzeit in Malmö, um mir einen Eindruck über den Parasport bei den Malmö Open zu verschaffen. Dabei begleiten wir die Kieler Sportler*innen und besuchen die verschiedenen Sportarten. Die Gedanken von meinem ersten Tag vor Ort, habe ich hier zusammengefasst. 

Unsere Reise startete früh morgens auf dem Gelände der Stiftung Drachensee. Hier haben wir uns mit den über 50 Sportler*innen aus Kiel und Flintbek getroffen. Dass so viele Athlet*innen aus Schleswig-Holstein dabei sind, ist ein echtes Novum, denn im letzten Jahr waren es gerade einmal zwei Aktive. In diesem sind mehrere Fußballteams, sowie Tischtennisspieler, dabei. Dazu kommen dann noch etliche Betreuer*innen, ein Vertreter des Landessportverbandes, mein Ratskollege Mike Frey (CDU) und drei Vertreter*innen des InTus-Netzwerkes.

Auf Höchstleistungen aufmerksam machen

Zusammen wollen wir die Sportler*innen vor Ort unterstützen. Bevor es allerdings richtig los ging, besuchte uns noch die Kieler Nachrichten, um die verschiedenen Erwartungen einzufangen. Für viele war das schon ein spannendes Ereignis. Vor allem die Berichterstattung ist besonders wichtig, um auf diese sportlichen Höchstleistungen aufmerksam zu machen. Danach fuhren wir dann mit mehreren Kleinbussen in Richtung Schweden los. Die Anreise nach Malmö haben wir in unserem Bus dazu genutzt, um uns Gedanken über Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem schwedischen Verein zu machen, der das Großevent organisiert. Eine Idee, die dabei entstanden ist, ist zum Beispiel die Ausrichtung eines internationalen Summercamps in Kiel mit verschiedenen Parasportarten.

Experten im Verein FIFH Malmö

Nach der Ankunft in Malmö haben wir uns mit dem ausrichtenden Verein FIFH Malmö getroffen. Wir haben darüber gesprochen, wie man zukünftig kooperieren kann. Wir können viel  von dem Verein lernen, denn sie richten die Malmö Open bereits seit 1977 aus. In diesem Jahr nehmen über 2.000 Athlet*innen aus mehr als 20 unterschiedlichen Ländern an dem größten Parasport-Ereignis in Europa teil. Wer im übrigen wissen möchte, was Goalball oder Para Ice Hockey ist, kann die Wettkämpfe dieses Jahr erstmalig komplett im Stream live verfolgen.

Für inklusive Sportangebote werben

In unserem Gespräch haben wir über länderübergreifende Zusammenarbeit in den Bereichen Training, Wettkampf und Stärkung der Strukturen gesprochen. Wir waren uns einig, dass das Spektrum der Parasportarten deutlich sichtbarer werden muss, damit sich interessierte Kinder und Jugendliche auch in die Vereine trauen. Das bedarf einerseits öffentlich beworbene Trainingsangebote, wie zum Beispiel eines Summercamps. Zusätzlich müssen regelmäßig Wettkämpfe stattfinden, um sich auszutauschen, zu vernetzen und die verschiedenen Sportarten bekannter zu machen. Und zuletzt benötigt man natürlich starke Strukturen in der Kommune. Dazu müssen die Vereine mit dem bereits vorhandenen Know-How unterstützt werden, damit die Angebote inklusive gestaltet werden. Um das allerdings von Anfang an zu leben, müssen die Kinder und Jugendlichen dort abgeholt werden, wo sie sind. Das fängt in den Kindergärten und Schulen an, wo man für inklusive Sportangebote bereits sensibilisieren kann. Dadurch werden Barrieren abgebaut und die Hürde, zu einem Sportverein zu gehen, gesenkt.

Schwung der Special Olympics in Kiel nutzen

All das sind für den ersten Tag schon gute Gedanken und erste Anstöße, wie man an der gemeinsamen Vision, dass wir alle zusammen ohne Ausgrenzung Sport machen können, weiter arbeiten kann. Ich möchte den Schwung der nationalen Special Olympics in Kiel aus dem vergangenen Jahr nutzen, um auch zukünftig große Wettkämpfe in Kiel zu verstetigen. 

In den nächsten Tagen werden wir uns nun endlich die Wettkämpfe angucken und unsere Sportler*innen anfeuern. Mit 13 verschiednen Sportarten, gibt es nämlich viel zu sehen. 

VonPhilip Schüller

Das Leistungszentrum Schwimmen wird gefördert

Im letzten Beitrag habe ich bereits den Förderfonds Breitensport vorgestellt. Dieser wurde als Ausgleich für die Investitionen in das Holstein-Stadion geschaffen. Das halte ich auch bis heute für den richtigen Weg, um den gesamten Sport in unserer Stadt zu stärken. Zwischen dem Spitzensport (vor allem kommerziell) und dem Breitensport gibt es allerdings noch den Leistungssport. Zu viel Training, um als Breitensport zu gelten und zu wenig Aufmerksamkeit, um sich finanziell unabhängig aufzustellen. Die Stärkung des Kieler Leistungssports ist daher eines meiner wesentlichen Ziele in den kommenden Jahren. Im Haushalt 2019 konnten wir bereits einen ersten Akzent setzen.

Leistungszentrum Schwimmen

Der Kieler Schwimmsportverband hat damit begonnen, sich im leistungsorientierten Sport selbst zu organisieren. Dafür wurde nun eine Trainingsgruppe ins Leben gerufen, die gezielt Schwimmer*innen fördert. Zusätzlich zu dem normalen Training in den Vereinen, sollen die Nachwuchsschwimmer*innen nun einmal in der Woche intensiv trainieren. 

Die Kosten für die zusätzliche Bahnmiete, sowie die Aufwandsentschädigungen für die Trainer*innen unterstützen wir auf unseren Antrag hin mit 5.000,- EUR. Somit werden die Kieler Schwimmvereine beim Aufbau des Leistungszentrums im ersten Jahr entlastet, um sich auf die Auswahl der Talente und die Konzeption für die Zukunft zu konzentrieren.

Mit diesem Startschuss soll sich das Leistungszentrum Schwimmen nach und nach weiter entwickeln und stetig wachsen. Ziel muss es sein, dass sich auch weitere Sportarten in Kiel so organisieren. Dazu müssen wir mittelfristig auch über Unterbringungsmöglichkeiten von Leistungssportler*innen, sowie einer sportorientierten Schule, nachdenken.

Warum ist der Leistungssport so wichtig?

Der Leistungssport bildet das Fundament. Jugendliche Sportler*innen benötigen Vorbilder in den Vereinen, um zu merken was man durch den Sport erreichen kann. Wir brauchen eine vielfältig Mischung an Sportarten, in denen Kiel erfolgreiche Sportler*innen zu bieten hat. Diese motivieren dann wiederum den kommenden Nachwuchs. Nur so kann es in Zeiten von Mitgliederschwund und sinkender, sportlicher Aktivitäten gelingen, die Vereine für die Zukunft aufzustellen.

So geht es weiter

Strukturell muss sich in Kiel dafür allerdings noch ein wenig ändern. Die Fachverbände benötigen Möglichkeiten, um den Sportler*innen regelmäßiges und intensives Training anzubieten. Das ist ab einem bestimmen Niveau nicht mehr durch ehrenamtliche Trainer*innen zu leisten. Dafür arbeite ich gemeinsam mit einigen Sportler*innen an einem Konzept, welches wir im Sommer weiter erläutern möchten. Auch an den Sportstätten muss kontinuierlich gearbeitet werden, weshalb wir gerade erst eine transparentere Prioritätenliste für die Sanierung der Sportstätten gefordert haben. Dafür stehen jedes Jahr 400.000,-EUR zur Verfügung, die effizient eingesetzt werden müssen.

Wir haben noch einiges vor uns! Aber hier kann Kommunalpolitik konkret helfen.

VonPhilip Schüller

Der Förderfonds Breitensport ist da!

Im Zusammenhang mit dem Umbau des Holstein-Stadions hat die Kieler Ratsversammlung ein Investitionspaket “Förderung des Breitensports” beschlossen. Dieses Investitionspaket beinhaltet unter anderem auch den Förderfonds Breitensport. Ab sofort können Anträge gestellt werden.

Der Breitensport wird gefördert

Dieser Förderfonds richtet sich speziell an Kieler Vereine, die kreative Ideen haben oder kleinere Projekte umsetzen möchten. Dieser Fonds ist nach dem Prinzip von „Gemeinsam Kiel gestalten“ konzipiert. Mit dieser direkten Beteiligung haben wir als SPD-Ratsfraktion immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Der Förderfonds bietet den Vereinen die Möglichkeit, sehr unkompliziert Geld für kleinere Vorhaben innerhalb des Vereins zu beantragen. 

Der Fonds kann als finanzielle Grundlage, um zum Beispiel ein neues Tor für die Fußballabteilung anzuschaffen. Oder um einen neuen Schwebebalken für das Kinderturnen zu kaufen. Auch für kleinere bauliche Maßnahmen auf den Sportplätzen kann ein Verein Gelder beantragen.

Insgesamt jährlich 170.000,- EUR

Von 2019 bis 2021 werden jährlich 150.000,- EUR im Rahmen dieses Förderfonds vergeben. Dafür kommt zweimal im Jahr eine Jury zusammen, die über die eingereichten Anträge berät. Darauf hin werden die Vorschläge dem Ausschuss für Schule und Sport unterbreitet, der die Mittel dann frei gibt.

Darüber hinaus wird es noch einen Topf in Höhe von 20.000,- EUR (ebenfalls jeweils für die nächsten drei Jahre) für den vereinsungebundenen Sport geben. Diese Mittel sind z. B. für Outdoor-Sportanlagen an Schulen, Kindergärten oder Parks gedacht. Damit sollen auch Ortsbeiräte oder private Initiativen die Chance bekommen, mehr sportliche Aufenthaltsqualität in ihren Stadtteilen zu schaffen.

Förderrichtlinien

Die konkreten Förderrichtlinien sowie die Antragsformulare findet ihr hier!

Ich freue mich über diesen großartigen Schritt, der den Vereinen weiteren finanziellen Spielraum bietet und die Kreativität fördert. Wir unterstützten den Breitensport und entlasten die Kieler Vereine. Ich bin schon auf die ersten Anträge bis Anfang März gespannt.

VonPhilip Schüller

Sportpolitische Rede zum Kieler Haushalt

Sehr geehrter Herr Stadtpräsident,
sehr geehrte Damen und Herren,

Sport ist nicht nur eine Form der Bewegung oder Voraussetzung für ein gesundes Leben. Nein! Sport ist viel mehr. Sport bietet die Möglichkeit von sozialem Zusammenhalt und schafft Möglichkeiten, sich auszutauschen. Und das egal wo man her kommt, ob man alt oder jung, groß oder klein ist.

Sport hat somit eine ganz besondere soziale Bedeutung in unserer Gesellschaft. Im Gegensatz zu anderen sozialen Leistungen sind die Ausgaben im Sport allerdings immer freiwillige Ausgaben. Umso höher sind die finanziellen Ausgaben der Stadt für den Kieler Sport ein- und auch wertzuschätzen. Umso entscheidender ist es, dass das zur Verfügung stehende Geld gezielt investiert wird. Und eines kann ich an dieser Stelle vorwegnehmen: Mehr Geld geht natürlich immer, aber die im Haushalt geplanten Ausgaben und auch unsere Anpassungen sind effektiv!

Sport ist für so viele Menschen von enormer Bedeutung. In Kiel sind ein Viertel aller Menschen in Sportvereinen organisiert. Sobald die Schulen mit dem Sportunterricht durch sind, werden die Kieler Sporthallen – kostenlos – zur Verfügung gestellt, genauso wie auch die Außensportanlagen. Das passiert Tag für Tag! Durch die intensive Nutzung ist der Sanierungsbedarf natürlich groß. Daher unterstützen wir, dass jährlich 400.000€ im Haushalt bereit stehen und so verlässlich in die Sanierung der Kieler Sportplätze investiert werden. Damit das noch transparenter geschieht, haben wir gestern die Entwicklung einer überarbeiteten Prioritätenlisten im Schul- und Sportausschuss beschlossen. Denn: Begrenzte Kapazitäten erfordern ein zielgerichtetes Arbeiten!

Doch die Nutzung von Hallen und Sportplätzen ist längst nicht alles. Richtigerweise hat die Ratsversammlung in diesem Jahr beschlossen, den Förderfonds Breitensport ins Leben zu rufen. Diese Art von städtischen Fonds sind ein geeignetes Mittel zur Beteiligung aller Menschen und fördert kreatives Denken, was wir schon am Beispiel von „Gemeinsam Kiel gestalten“ erkannt haben. Im Sport sind die Bedarfe, auf Grund der vielfältigen Sportarten, sehr individuell. Ein flexibler Fonds stellt dafür das beste Modell dar, um allen Kieler Sportvereinen gerecht zu werden und auch den immer größer werdenden, ungebunden Outdoorsports zu unterstützen. 

Ob die 150.000€ ausreichen oder nicht, sollten wir nach den ersten Entscheidungen ganz genau reflektieren. Ich habe kein Problem damit, bei einer größeren Nachfrage auch das Angebot nachträglich anzupassen. Im Gegenteil: Wenn unser Konzept angenommen wird und zu viele Ideen eingereicht werden, dann sollten wir mehr Geld in die Hand nehmen. Das jetzt zu fordern, ohne dass eine einzige Sitzung stattgefunden hat, ist wenig konstruktiv liebe CDU. Und ehrlich gesagt, nachdem wir hier alle der Fördersumme erst in diesem Sommer – gemeinsam – zugestimmt haben, auch ziemlich populistisch.

Wo Kritik ist, kann man aber auch mal ein Lob aussprechen: Denn konstruktiven und begründeten Anträgen stimmen wir sehr gerne zu. Wie zum Beispiel auch dem Antrag zur Erhöhung der Pauschalen für Übungsleiterinnen und Übungsleiter. Danke für die Initiative, der wir gerne folgen.

Doch nicht nur der Breitensport muss mit Blick auf die nicht-kommerziellen Sportarten, viel deutlicher unterstützt werden. Denn auch der wettkampforientierte Leistungssport bedarf der Förderung. Leistungssport gibt den Vereinen die nötigen Erfolge und auch die Vorbilder, um neue Mitglieder für ihre unterschiedlichsten Sportarten zu gewinnen. Dabei können unsere Sportplätze noch so gut sein: Wenn es in dem Verein keine Expertinnen und Experten gibt, werden auch keine neuen Vorbilder folgen. Um den Leistungssport zu fördern gibt es verschiedene Ansätze, die sich in diesem Haushalt wiederfinden. Zum einen sind es strukturelle und finanzielle Unterstützungen, zum anderen aber auch die Wertschätzung für die erbrachten Leistungen auszudrücken.

Der Vorsitzende des Kreissportverbandes Kiel hat auf der städtischen Ehrungsfeier für jugendliche Nachwuchs-sportlerinnen und -sportler gerade erst betont, dass Kiel in Sachen Sport einiges zu bieten hat. Das sehe ich auch so! Die Ehrung ist übrigens ein gelungenes Beispiel, wie man auch mit wenig Geld tolle Leistungen wertschätzen kann. Dafür mein herzliches Dankeschön für die tolle Organisation und Gratulation an die Sportlerinnen und Sportler für die tollen Leistungen.

Ein anderes Beispiel ist das Leistungszentrum Schwimmen, welches wir mit 5.000€ im Haushalt unterstützen wollen. Dieses Leistungszentrum soll Talente aus den Kieler Schwimmvereinen zusammenbringen, um diesen Jugendlichen ein ideales Training zu bieten. Dafür bedarf es kleine Trainingsgruppen und gut ausgebildete Trainerinnen und Trainer. Deswegen wollen wir den Aufbau eines solchen Leistungszentrums unterstützen und fördern. An dieser Stelle möchte ich auch weitere Sportarten und ihre Fachverbände dazu ermutigen, sich im leistungsorientierten Sport in diese Richtung zu orientieren. Wir werden uns in den kommenden Jahren noch mehr für den Leistungssport einsetzen, der leider immer wieder zwischen den wenigen, großen Bekannten Sportarten und den vielen Breitensportlerinnen und -sportlern unter geht.

Wenn wir schon beim Thema Schwimmen und Wasser sind, dann sei an dieser Stelle auch die Kieler Bäder GmbH erwähnt. Eine Tarifflucht wird es mit uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nicht länger geben! Dazu aber später mehr, wenn wir den Antrag beschließen.

Ich bin froh, dass wir das Hörnbad gebaut und teil-eröffnet haben. Das gibt uns die Möglichkeit in den kommenden Jahren auch unsere restlichen Freibäder und Schwimmhallen zu sanieren. Für das kommende Jahr sind die Haushaltsmittel für Katzheide bereitgestellt und mit unserem Antrag zur Schwimmhalle Schilksee ziehen wir die Investitionsmittel im Haushalt für die Sanierung ins Jahr 2020 vor, damit es nahtlos weiter gehen kann.

Ich freue mich auch über die konkreten Verbesserungen in den Bereichen digitale Hallenverwaltung und der Planung des innerstädtischen Badens, die sicherlich noch durch meine Kolleginnen weiter ausgeführt werden.

Zum Schluss muss ich dann doch noch einmal auf den kommerziellen Sport eingehen, um genau zu sein auf das Holstein-Stadion. Liebe CDU, lieber Stefan Kruber, das ist doch scheinheilig sich hier hinzustellen und davon zu sprechen, die Steuergelder verantwortungsbewusst auszugeben. Ich erinnere noch einmal an meine erste Ratsversammlung, in der ganz schnell 10 Millionen ohne weitere Bedingungen bereitgestellt werden sollten. Das ist ein fahrlässiger Umgang mit Steuergeldern. Aber zum Glück gibt es die Kooperation, die Sie da ausgebremst hat. Sie haben damals dann ja doch noch unsere Forderungen übernommen. Wir stehen weiterhin dafür – bei möglichen neuen Investitionen ins Stadion – die gleiche Summe in den nicht-kommerziellen Sport zu investieren, damit von dem sportlichen Erfolg alle Kielerinnen und Kieler profitieren.

An dieser Stelle möchte ich mich bei der Verwaltung und dafür stellvertretend bei dem Sportdezernenten Gerwin Stöcken für die geleistete Arbeit und den vorgelegten Haushalt bedanken. Lasst uns auch weiterhin gemeinsam den Sport in Kiel verbessern, weiterhin sportliche Großevents wie 2018 die Special Olympics oder 2019 das mögliche EHF-Cup Finale nach Kiel holen und zeigen, dass wir eine echte Sportstadt der Zukunft für alle sportlichen Bereiche sind.